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    Verdauungsprozesse unseres Körpers

    Erster Teil: Kauen

    Der erste Teil des Verdauungsprozesses ist das Kauen der Nahrung, deren Zweck es ist, die Nahrung zu zerquetschen und in kleine Partikel zu zerteilen, so dass die verschiedenen Verdauungsflüssigkeiten leicht und schnell mit jedem Teil der Nahrung in Kontakt kommen können.

    Verdauung durch Speichel

    Während des Kauens der Nahrung schütten die Speicheldrüsen aktiv den Speichel aus, der sich mit der Nahrung vermischt, und indem sie sie erweichen, unterstützen sie ihre Teilung und bereiten sie auf die Wirkung der anderen Verdauungsflüssigkeiten vor. Es wirkt auch auf die Stärke ein und wandelt einen Teil davon in Traubenzucker um.

    Nach der Nahrungsaufnahme beginnt der Magen bald mit dem Ausgießen der Magensäfte, die zunächst in kleinen Tropfen erscheinen, wie Schweißperlen auf dem Gesicht, wenn der Schweiß beginnt. Wenn die Menge zunimmt, laufen die Tropfen zusammen, tröpfeln an der Seite des Magens herunter und vermischen sich mit der Nahrung. Die muskulösen Wände des Magens kontrahieren auf die Nahrung und bewegen sie mit einer Art Quetschaktion, indem sie den Magensaft gründlich mit der Nahrung vermischen. Dabei werden die beiden Öffnungen des Magens fest verschlossen. Der Magensaft erweicht die Nahrung, verdaut Eiweiß und koaguliert die Milch. Der Speichel setzt seine Wirkung auf Stärke für einige Zeit fort, nachdem die Nahrung den Magen erreicht hat.

    “Nachdem die Nahrung von ein bis drei Stunden oder sogar länger im Magen verweilt ist, wenn die Verdauung langsam ist oder unverdauliche Nahrungsmittel gegessen wurden, werden die Kontraktionen des Magens so stark, dass die flüssigeren Teile der Nahrung durch den Pylorus, die untere Öffnung des Magens, herausgedrückt werden und so in den Darm entweichen. Der Pylorus übt keine Intelligenz bei der Auswahl der Nahrung aus, wie es einmal angenommen wurde. Die zunehmende Übersäuerung des Mageninhalts führt dazu, dass sich seine Muskelwände mit zunehmender Kraft zusammenziehen, bis schließlich jene Teile der Nahrung, die weniger perfekt zerkleinert sind, die der Magen aber nicht verdauen konnte, durch den Pylorus gepresst werden.

    Da es den Magen verlässt, ist die teilweise verdaute Nahrungsmittelmasse durch die große Menge an Magensäften, die es enthält, stark sauer. Die Verdauung des Darms kann erst beginnen, wenn die Nahrung alkalisch wird. Die alkalische Galle neutralisiert den Magensaft und macht die Verdauungsmasse leicht alkalisch. Die Galle wirkt auch auf die fetthaltigen Bestandteile der Nahrung ein und wandelt sie in eine Emulsion um. Der Pankreassaft wandelt die Stärke in Traubenzucker um und wirkt sogar auf die Rohstärke. Es verdauen auch Fette und Eiweiß. Der Darmsaft setzt die von den anderen Verdauungsflüssigkeiten begonnene Arbeit fort und verdaut zusätzlich Zuckerrohrzucker, der in Traubenzucker umgewandelt wird.

    “Zusätzlich zu den bereits erwähnten Anwendungen besitzen einige der Verdauungsflüssigkeiten weitere interessante Eigenschaften. Der Speichel unterstützt den Magen, indem er seine Drüsen stimuliert, um Magensaft herzustellen. Der Magensaft und die Galle sind ausgezeichnete Antiseptika, durch die das Essen während der Verdauung vor der Gärung bewahrt wird. Die Galle stimuliert auch die Bewegungen des Darms, durch die die Nahrung transportiert wird, und unterstützt die Aufnahme.

    Es ist bemerkenswert und interessant, dass eine Flüssigkeit, die so nützlich ist wie die Galle, gleichzeitig aus Abfallstoffen besteht, die aus dem Körper entfernt werden. Dies ist ein Beispiel für die wunderbare Ökonomie, die die Natur bei ihren Operationen gezeigt hat.

    Die Nahrung wird entlang des Verdauungskanals, vom Magen abwärts, durch sukzessive Kontraktionen der Muskelwände des Darms bewegt, die als peristaltische Bewegungen bekannt sind und mit großer Regelmäßigkeit während der Verdauung auftreten.

    Die Aufnahme der Nahrung beginnt, sobald eine Portion verdaut ist. Selbst im Mund und in der Speiseröhre wird eine kleine Menge absorbiert. Die gesamte Schleimhaut, die den Verdauungskanal auskleidet, ist mit einer reichhaltigen Blutgefäßversorgung ausgestattet, durch die der größte Teil der Verdauungsnahrung aufgenommen wird.

    Leberverdauung

    Die Leber sowie der Magen ist ein Verdauungsorgan, und zwar im doppelten Sinne. Es sondert nicht nur eine Verdauungsflüssigkeit, die Galle, ab, sondern wirkt auch auf die Nahrung, die ihm durch die Pfortader zugeführt wird, und reguliert die Zufuhr von verdautem Futter an das allgemeine System. Sie wandelt einen großen Teil der zugeführten Traubenzucker- und teilverdauten Stärke in eine Art Leberstärke, das so genannte Glykogen, um, das sie in ihren Geweben speichert. Während der Pause zwischen den Mahlzeiten verdaut die Leber das Glykogen allmählich wieder, wandelt es in Zucker um und liefert es so in kleinen Mengen an das Blut, anstatt die gesamte Menge, die bei der Verdauung gebildet wird, sofort in den Kreislauf zu gelangen. Wenn eine zu große Menge Zucker auf einmal in das System gelangt, kann es nicht alles nutzen und wäre gezwungen, einen beträchtlichen Teil über die Nieren loszuwerden. Die Leber vervollständigt auch die Verdauung von Eiweiß und anderen Nahrungsbestandteilen.”

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